<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://www.gewandfantasien.de/anleitungen-kostenlos/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Gewandfantasien</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://www.gewandfantasien.de/anleitungen-kostenlos/?sRss=1</id>
    <updated>2026-05-05T09:57:08+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">DIY Radmantel</title>
            <id>https://www.gewandfantasien.de/diy-radmantel</id>
            <link href="https://www.gewandfantasien.de/diy-radmantel"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Anleitung für einen mittelalterlichen Radmantel mit oder ohne Kapuze. Die Anleitung ist für Anfänger geeignet. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Diese Anleitung ist nur für den Eigenbedarf. 
 Schwierigkeitsgrad 
 sehr einfach, für einen Halbkreismantel sind kaum Nähkenntnisse nötig&amp;nbsp; 
 historisch 
 Der Schnitt ist aus moderne Stoffbreiten optimiert, von daher nur teilweise historisch. Mittelalterliche Stoffbreiten betrugen ca. 70-80cm, ein Radmantel musste also&amp;nbsp;gestückelt werden. Radmäntel wurden vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert von Herren und Damen getragen. Für das Mittelalter gibt es keine Belege für Kapuzen. 
 Material 
 Wolle und Loden für die historische Darstellung. Für die günstige Marktvariante geht auch Fleece.&amp;nbsp; Auch Wollstoffe mit Poly-Beimischung sind geeignet.&amp;nbsp; Andere Stoffe sind vielleicht hübsch, haben sich im praktischen Gebrauch aber nicht bewährt. Für einen Halbkreismantel (klassischer Radmantel) werden 3 m Stoff benötigt Wollstoffe haben gewöhnlich eine Breite von 140cm (spätere Mantellänge ca. 130cm), Fleece hat eine Breite von 150cm (spätere Mantellänge ca. 140cm). Wenn einem die Länge nicht reicht, kann man stückeln. Der Materialverbrauch erhöht sich dann&amp;nbsp;natürlich.&amp;nbsp; 
 Halbkreismantel 
 Für den Zuschnitt wird der Stoff auf ein Quadrat mit 140cm bzw. 150cm Seitenlänge gefaltet. Die spätere Außenseite (= rechte Seite) sollte innen liegen. Das Quadrat komplett auf dem Boden ausbreiten. Beginnend von einer an der Faltkante liegenden Ecke nun einen Viertelkreis zeichnen, wobei der Radius der Stoffbreite entspricht. Für den Halsauschnitt wird beginnend an der gleichen Ecke ein Viertelkreis mit einem Radius von&amp;nbsp;ca. 12,5-13cm gezeichnet (Rechnung: Halsumfang geteilt durch 3). Nach dem Ausschneiden und Auffalten ist der Mantel bereits fertig, da Wollstoffe und Fleece nicht ausfransen. 
   
   Kapuze   
 Aus den Reststücken Stoff lässt sich wunderbar eine Kapuze machen (nicht historisch aber praktisch). Dazu schneidet man sich am besten z.B. aus Zeitungspapier ein Rechteck mit den Maßen 21cm x 35cm aus (oder genauer: Halsausschnitt des Mantels geteilt durch 2 plus 1 x gewünschte Kapuzenweite geteilt durch 2 plus 2). Dieses wird so auf den doppelt liegenden Stoff gelegt, dass die kurze Seite an der Stoffkante liegt und die lange Seite genau auf den Stoff passt (siehe Hilfslinie auf dem Schnitt). Jetzt entlang der beiden auf dem Schnitt fett dargestellten Linien entlang schneiden. Die beiden Teile für die Kapuze werden jetzt rechts auf rechts an der langen Kante und der gebogenen aneinander genäht (Abstand von der Kante: 1 cm). Als nächstes wird die Kapuze am Mantel befestigt. Hierzu die Kapuze am Halsausschnitt wieder rechts auf rechts an den Halsausschnitt des Mantels stecken und wieder mit 1cm Nahtzugabe aufeinander nähen. Kapuze wenden und fertig. 
   
  Andere Varianten  
 Ich biete auch eine  ausführlichere Anleitung  an, die auch Varianten mit Futter oder einen Vollkreisumhang erklärt.&amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2015-11-10T07:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Anleitung mittelalterliche Gugel</title>
            <id>https://www.gewandfantasien.de/anleitung-mittelalterliche-gugel</id>
            <link href="https://www.gewandfantasien.de/anleitung-mittelalterliche-gugel"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Anleitung für eine mittelalterliche Gugel, mit oder ohne Innenfutter. Der Schnitt ist ohne Futter auch für Anfänger geeignet, mit Futter eher für Fortgeschrittene. 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Diese Anleitung ist nur für den Eigenbedarf. 
  Anleitung zum download: Gugel  
 Schwierigkeitsgrad 
 einfach, mit Futter etwas schwieriger. 
 historisch 
 Der gezeigte Schnitt ist für die historische Darstellung geeignet, allerdings auf heutige Stoffbreiten optimiert. Gugeln nach diesem Schnitt wurden im 13. und 14. Jahrhundert von Männern getragen, gerne zusammen mit einem Radmantel. Im Europa des 15. Jahrhunderts gibt es für Frauen eine vorne offene Form der Gugel mit kurzem Schulterteil und langem Zipfel. 
 Material 
 Für den abgebildeten Schnitt werden 130 cm Stoff in 150 cm Breite benötigt. Für weniger Stoffverbrauch kann man den Zipfel kürzen oder stückeln. Als Material eignen sich Wolle (Loden oder Walkloden), eventuell mit einem Futter aus Leinen, für die nicht-historische Darstellung auch Baumwolle, Samt und Fleece. Für ein Futter wird noch einmal die gleiche Menge Stoff benötigt. 
 Maßstab 
 Kopfumfang bis 52 cm: Maßstab 1:4 Kopfumfang bis 59 cm: Maßstab 1:4,5 Kopfumfang bis 66 cm: Maßstab 1:5 
 Zuschnitt 
 Im Schnitt sind 1 cm Nahtzugabe eingerechnet. Den Stoff zu einem Rechteck von 130 cm Länge und 75 cm Breite falten, so dass die spätere Außenseite (rechte Seite) innen liegt, und die lange Kante des Schnitteils oben an die Faltlinie (Stoffbruch) legen (siehe auch Markierung auf dem Schnitt). Für ein Futter genauso verfahren. Nicht auffalten! 
   
 Nähen 
 Bei stark fransenden Stoffen sollten die Schnittkanten mit der Nähmaschine versäubert werden. Bei Lodenstoffen und Fleece ist das nicht nötig. 
 Die beiden Stofflagen entlang der Nahtlinien (rote Markierung in obiger Skizze) feststecken, damit der Stoff beim Nähen nicht verrutscht. Nun an den Nahtlinien mit 1 cm Abstand von der Stoffkante entlangnähen. 
 Nach dem Nähen am besten die Nahtzugabe in den Kurven ein Stück weit einschneiden (Naht nicht durchschneiden), sonst zieht sich der Stoff hier zusammen. 
 Nun die Gugel nur noch wenden und bei Wollstoffen und Fleece ist man fertig. Bei allen anderen Stoffen müssen die Stoffkanten am Kragen und am Kopfausschnitt noch zweimal nach innen umgeschlagen (ca. 0,5 cm breit) und festgenäht werden. Als letztes kann die Gugel nach Wunsch mit Borten verziert werden. 
 mit Futter 
 Für eine gefütterte Gugel werden Oberstoff (spätere äußere Lage) und Futter jeweils wie oben beschrieben entlang der Nahtlinien zusammengenäht. Auch hier in den Kurven die Nahtzugabe einschneiden. 
 Als nächstes wird das Futter gewendet und in die Gugel aus Oberstoff geschoben, so dass die Nahtzugaben jeweils zu sehen sind. Futter und Oberstoff werden an der Kante des Kragenteils aufeinander gesteckt und dann wieder mit 1 cm Abstand von der Kante zusammen genäht. 
 Nun wird die Gugel so gewendet, dass die Nahtzugaben alle innen liegen. Jetzt werden die offenen Kanten am Kopfausschnitt nach innen gefaltet (1 cm) und aufeinander gesteckt, danach ebenfalls zusammengenäht. 
 Als letztes kann die Gugel noch mit Borten verziert werden. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2015-11-10T07:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
