Verkaufsplattformen

Verkaufsplattformen für Handmade – was gibt es überhaupt

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Wir alle, die gerne mal etwas basteln, nähen, kreativ gestalten, stehen irgendwann an diesem Punkt: könnte ich meine Leidenschaft nicht auch gewinnbringend einsetzen? Gewandfantasien.de gibt es bald 10 Jahre, von Anfang an als reiner Online-Verkauf (bald 10 Jahre? Oh mein Gott, ich werde alt!). Daher möchte ich ein paar meiner Erfahrungen aber auch Irrwege in Bezug auf Verkaufsplattformen für Handmade weitergeben.

Privat oder gewerblich?

Zunächst einmal etwas ganz wichtiges:
Wenn ich etwas anfertige oder auch erwerbe mit dem Ziel des (gewinnbringenden) Weiterverkaufs, handele ich gewerblich!

Das musste jetzt einmal gesagt werden, da ich immer wieder blankes Erstaunen oder sogar Unverständnis ernte zum Thema „gewerblich“. Also, den eigenen (hilfsweise Omas) Dachboden/Garage/Kinderzimmer ausmisten und den Inhalt bei ebay (z.B.) verkaufen, ist völlig privat und ok. Sich damit auf einen Flohmarkt stellen auch. Feststellen, dass das ja eigentlich ganz gut funktioniert und dann Ware dazukaufen um diese weiter zu verkaufen, ist gewerblich. Für alles dazwischen sollte man sicherheitshalber einen Anwalt fragen. Die Kosten für eine Erstberatung da sind auf jeden Fall günstiger als die Abmahnung. Für eine erste Information zu der Frage, wann man gewerblich handelt, lest euch einmal den Beitrag von Christiane zu diesem Thema durch: Onlineverkauf von handgefertigten Produkten – wann handelt man gewerblich?

Verkaufsplattformen für Handmade

Wenn man sich – eventuell mit Hilfe von Anwalt und Steuerberater – darüber klar geworden ist, dass man seine Sachen auch verkaufen möchte, stellt sich als nächstes die Frage nach dem wo. Neben einem eigenen Onlineshop gibt es in Deutschland einige große und zahlreiche kleine Anbieter, bei denen man seine selbstgemachten Sachen anbieten kann. Der größte und vermutlich bekannteste ist inzwischen Dawanda. Daneben gibt es

  • etsy (international)
  • ezebee
  • vondir
  • kunst von uns
  • spandooly
  • yalaxo
  • shopwindoz
  • ….

Bis auf etsy haben alle diese Plattformen eines gemeinsam: Sie sind im Vergleich zum deutschen Platzhirsch Dawanda sehr klein und in weiten Kreisen unbekannt.

Da eine der Grundregeln für ein erfolgreiches selbst vermarkten im Netz meiner Meinung nach auch ist, sich nicht zu sehr zu verzetteln, werde ich mich auf die ersten genannten konzentrieren, also Dawanda und etsy und einen eigenen Shop. Bei Dawanda und etsy bin ich schon seit Jahren unterwegs und die eigene Website gibt es wie gesagt seit 10 Jahren.

Warum ich über die anderen Alternativen nichts schreiben möchte? Einfach, weil ich mich da nicht genug auskenne. Diese Seiten bieten für meine Produkte keine realistischen Absatzchancen, daher habe ich für mich entschieden, dort auch keine Zeit zu investieren.

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