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Welcher Auftrag hat dich persönlich am meisten berührt?

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Nach langer Zeit gibt es auf Hochglanz-Handmade.de mal wieder eine Dienstagsfrage, die ich mit einem Blogbeitrag beantworten möchte. Einfach, weil ich dazu Bilder habe.

Welcher Auftrag hat dich persönlich am meisten berührt?

Im Laufe der letzten Jahre gab es viele schöne und berührende Momente. Etwas ganz besonderes ist es immer, wenn Kunden ihre bestellte Kleidung auch selbst abholen. Die Begeisterung in den Augen bei der finalen Anprobe ist einfach toll. Einen ganz besonderen Stellenwert haben dabei Hochzeiten und es ist völlig egal, ob es das Brautkleid ist oder die Kleidung für den Bräutigam. Beide sind meiner Erfahrung nach dann doch gleich aufgeregt und für beide ist es etwas ganz besonderes.

Ein sehr schöner Auftrag in diesem Jahre war die Hochzeitskleidung für ein junges Paar aus der Nähe von Hamburg. Ich durfte für beide und für ihre Tochter nähen. Alles im keltischen Stil und alles in Grüntönen. Leider habe ich nur von dem Kinderkleidchen ein Bild.

Mittelalterkleid Annick aus grünem Leinen mit grün-silbener Borte
Mittelalterkleid Annick aus grünem Leinen mit grün-silbener Borte

Für mein persönliches Highlight hat aber meine Schwester gesorgt, die ja genauso wie ich dieses Jahr auch geheiratet hat. Und natürlich gab es keine Frage, wer ihr Kleid näht – auch wenn es kein klassischer Auftrag war. So schön es auch ist, Kunden bei der Anprobe zu haben, mit der eigenen Schwester ist es einfach noch etwas anderes. Und natürlich hat sie alle klassischen Stadien durchgemacht. Angefangen von der Unsicherheit, was sie überhaupt haben möchte (ganz, ganz schlicht mit hoher Taille und bloß keine Stickerei, Spitze oder Glitzer oder so) hin zu Seide mit asymmetrischem Ausschnitt, Spitze, Stickerei und Glitzer. Wenn auch die letzteren alle nur in kleiner Dosierung. Und natürlich gab es die Aufregung, wie das Kleid denn nun aussieht bei der Anprobe. Ist es so wie erhofft? Nun, ich kann euch verraten, dass sie sehr gestrahlt hat. Fast so sehr wie bei der Hochzeit selbst. Die durfte ich übrigens auch gleich fotografieren. Und da ihr die Bilder ja noch nicht oft genug gesehen habt, gibt es hier noch einmal welche.

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