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Rokoko-Kostüme für den Herren

 

Was gehört alles zu einem Rokoko-Kostüm für Herren?

Bei den Herren gab es etwas weniger Schichten als bei den Damen. Auch hier kam als unterstes das Hemd. Dieses war gerne sehr lang geschnitten und wurde dann auch als Unterhosenersatz zwischen den Beinen durchgeführt. Es gab aber auch Herren, die eine lange Unterhose aus Leinen als Unterhose trugen. Diese war ähnlich geschnitten wie die sichtbare Hose.

Die Hose reichte bis knapp über das Knie und war die gesamte Zeit über im Gesäßbereich sehr weit geschnitten. Das war notwendig, um sich in der Hose auch bewegen zu können. Die Beine wurden bis zum Ende des 18. Jahrhunderts immer schmaler geschnitten. Der Verschluss der Hose ändert sich im Laufe der Zeit von einem einfachen Hosenschlitz hin zu einem geknöpften Hosenlatz wie man ihn heute noch z.B. von Zimmermannshosen kennt. Da die Hose knapp unterhalb der Knie endete, trugen auch die Herren lange Strümpfe. 

Der Hemdkragen wurde gewöhnlich hochgeschlagen und mit einem Halstuch umwickelt. Die Enden des Halstuchs wurden gerne in den Schlitz vorne am Hemd gesteckt. Der Schlitz konnte auch mit einer Rüsche besetzt sein. Ebenso die Manschetten der Ärmel. Über das Hemd und die Hose kam dann die Weste und zu guter letzt der Gehrock.

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Rokoko-Kostüme für den Herren

 

Was gehört alles zu einem Rokoko-Kostüm für Herren?

Bei den Herren gab es etwas weniger Schichten als bei den Damen. Auch hier kam als unterstes das Hemd. Dieses war gerne sehr lang geschnitten und wurde dann auch als Unterhosenersatz zwischen den Beinen durchgeführt. Es gab aber auch Herren, die eine lange Unterhose aus Leinen als Unterhose trugen. Diese war ähnlich geschnitten wie die sichtbare Hose.

Die Hose reichte bis knapp über das Knie und war die gesamte Zeit über im Gesäßbereich sehr weit geschnitten. Das war notwendig, um sich in der Hose auch bewegen zu können. Die Beine wurden bis zum Ende des 18. Jahrhunderts immer schmaler geschnitten. Der Verschluss der Hose ändert sich im Laufe der Zeit von einem einfachen Hosenschlitz hin zu einem geknöpften Hosenlatz wie man ihn heute noch z.B. von Zimmermannshosen kennt. Da die Hose knapp unterhalb der Knie endete, trugen auch die Herren lange Strümpfe. 

Der Hemdkragen wurde gewöhnlich hochgeschlagen und mit einem Halstuch umwickelt. Die Enden des Halstuchs wurden gerne in den Schlitz vorne am Hemd gesteckt. Der Schlitz konnte auch mit einer Rüsche besetzt sein. Ebenso die Manschetten der Ärmel. Über das Hemd und die Hose kam dann die Weste und zu guter letzt der Gehrock.

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Rokoko Kostüme für Herren und das Spitzen-Jabot

Bei einem Rokoko-Kostüm für Herren haben wir auch immer ein Jabot mit Spitze im Kopf - einen Streifen Stoff mit 2-3 Lagen gerüschter Spitze, der ähnlich wie eine Kravatte über die Brust hängt. 

Leider hat dieses Bild mit der Mode des Rokoko gar nichts zu tun, weder von der Optik her noch vom Material. Das Jabot in der angedachten Optik findet sich historisch eher bei Damenkleidung. Allerdings über 100 Jahre später. 

Der Herr im Rokoko trug gewöhnlich ein Hemd mit einem langen Brustschitz. Dieser konnte mit einer Rüsche eingefasst sein. Um den Hals kam die Cravate ein langes gefaltetes Tuch, dessen Enden mit Spitze besetzt sein konnten. Alternativ konnte auch eine Halsbinde zum Einsatz kommen. Die Rüsche des Brustschlitzes wurde gerne sichtbar getragen, also auch aus der Weste heraus gezogen. Zusätzlich konnten auch an den Ärmeln Rüschen sein. 

Hemden waren gewöhnlich aus Leinen. Leinen hielt der Wäsche lange stand und war angenehm zu tragen. Je nach Stand und Verwendung war das Leinen unterschiedlich fein. Kragen, Rüschen und Manschetten konnten auch aus feinerem Leinen sein als der Rest des Hemdes. Spitze wurde wenn überhaupt als Spitzengarnitur genutzt, die bei Bedarf an das entsprechende Hemd angeheftet wurde. Die Spitze hätte eine Wäsche nämlich nicht überstanden.